HYPNOSECOACHING

Es gibt keine Grenzen.
Weder für Gedanken,

noch für Gefühle.
Es ist die Angst,

die immer Grenzen setzt.

Hypnose wurde wahrscheinlich schon in der Frühzeit des Menschen verwendet. Auch wenn es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, lassen sich Berichte über kultische Handlungen oder Dinge aus dem Schamanismus durchaus mit Hypnose in Form der Selbst- oder Fremdsuggestion erklären.

Wissenschaftlich gesehen jedoch wurde die Hypnose um 1770 von Franz Anton Messmer wiederentdeckt.

Im 19. Jahrhundert war Frankreich mit den Schulen in Nancy führend in der Erforschung der Hypnose. Sigmund Freud wurde 1885 auf die Experimente von Mesmer aufmerksam und versuchte selbst diese Methode, um Patienten zu behandeln. Dies wurde zum Ausgangspunkt seiner Studien über Hysterie. Später ließ er diese Methode jedoch wieder fallen. Schriften zeigen jedoch, dass Freud auch später noch mit Hypnose gearbeitet hat.

Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert im deutschen Sprachgebiet zunächst durch Oskar Vogt, dann durch dessen Schüler Johannes Heinrich Schultz, der daraus das autogene Training entwickelte.

Hypnose ist ein schlafähnlicher Zustand, bei dem das Bewusstsein wach, aber eingeschränkt ist. Diesen Zustand nennt man Trance. Man spricht auch von hypnotischer Induktion im engeren Sinne.

Es gibt verschiedene Trance- Stufen:


Leichte, - mittelere, - tiefe Trance, wobei die Übergänge oft nicht merkbar sind. Leichte Trancezustände erleben wir auch im ganz normalen Tagesablauf, z.B. wenn wir uns einen Film ansehen und dabei die Welt um uns ignorieren. Trancezustände sind demnach alltäglich.

Die Frage, wie stark jemand hypnotisierbar ist, spielt in der Hypnoseforschung eine zentrale Rolle. Ein Unterschied besteht von Mensch zu Mensch im Grad der erreichten Trancetiefe, die situationsbedingt verschieden sein kann. Etwa zehn Prozent der Menschen sind sehr leicht hypnotisierbar. Praktisch nicht hypnotisiert werden können oder dürfen nur rund fünf Prozent. Blinde oder gehörlose Menschen gelten als bedingt hypnotisierbar.

In der bewusst eingeleiteten Trance hat man als Hypnotiseur die Möglichkeit durch Suggestionen, direkt mit dem Unterbewusstsein des Hypnotisierten zu kommunizieren.

Den Hypnosetechniken ist gemeinsam, dass sie das Bewusstsein mit wenig aufmerksamkeitsfordernden Tätigkeiten beschäftigen, so dessen Kritik gezielt umgehen und schrittweise ausschalten. Auf diese Weise verliert das Bewusstsein seine beherrschende Stellung, die Kritikfähigkeit wird eingeschränkt und das Unbewusste wird direkt ansprechbar. Welche Suggestionen oder Methoden am besten geeignet sind, ist vom Probanden und von den näheren Umständen abhängig.

Eingefahrene Programme unser Verhalten, Handeln, Auftreten, Selbstsicherheit, Aktionen und Reaktionen, Rauchen, Essen... und vieles mehr, werden vom Unterbewusstsein gesteuert.
Möchte man nun diese Verhaltensmuster verändern, können diese Programme mittels gezielter Suggestionen in einem bewusst eingeleiteten Entspannungszustand in hilfreiche Programme umprogrammiert werden.


So entstehen neue Gewohnheiten und Verhaltensabläufe.

Hypnose zur Heilung von Krankheiten ist nur Ärzten vorbehalten und wird von uns nicht angeboten. Auf Empfehlung Ihres Arztes und als Zusatz zur ärztlichen Therapie ist es aber möglich durch Hypnose die energetischen Selbstheilungskräfte zu aktivieren - für diesen Bereich.

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